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Der erste Schritt geht von Ihnen aus. Sie nehmen mit uns Kontakt auf. Wir kümmern uns um Ihre besonderen
Belange - kompetent und feinfühlig.
Der Ablauf stellt sich wie folgt dar: Wir veranlassen
im Auftrag der Hinterbliebenen die Kremierung der sterblichen Überreste des Verstorbenen. Die Asche wird entweder direkt vom Krematorium oder vom
Bestattungsunternehmen zur Überführung in die Schweiz angefordert.
Die Schweizer Firma Algordanza verarbeitet die Asche des Verstorbenen zu Diamanten. Zuvor wird in einem
Labor eine physikalisch-chemische Analyse der Kremationsasche durchgeführt. Es wird sozusagen eine Art chemischer „Fingerabdruck“ angefertigt. Diese Analyse ist einerseits notwendig, um die nachfolgenden
physikalischen und chemischen Prozesse entsprechend steuern zu können, andererseits dokumentiert sie die Herkunft des Erinnerungsdiamanten aus der ursprünglichen Kremationsasche.
Grundsätzlich können ein
oder auch mehrere Erinnerungsdiamanten aus der Urnenasche eines Verstorbenen transformiert werden. Als Ausgangsmaterial für die eigentliche Entstehung eines oder mehrerer Steine werden mindestens 500 Gramm der
Asche benötigt.
Über anfällige Restasche, die nicht für die Transformation benötigt wird, kann der Angehörige anderweitig verfügen. Wenn dies nicht gewünscht wird, wird die Asche solange im Prozess
belassen, bis sie sich völlig verbraucht hat. In jedem Fall ist ein pietätvoller Umgang mit der Asche der Verstorbenen garantiert.
In einem einzigartigen Vorverfahren werden alle anorganischen Substanzen
(z.B. Salze, Oxide, etc.) chemisch vom Kohlenstoff (Karbon) getrennt. Der eigentliche Transformationsprozess, die Umwandlung von Grafit in einen Erinnerungsdiamanten
(beides ist reines Karbon: einmal in hexagonaler, das andere mal in oktogonaler Struktur) erfolgt unter extrem hohem Druck und hoher Temperatur und nimmt, nach Größe des Steines variierend, mehrere Wochen in
Anspruch. Der Erinnerungsdiamant erstrahlt einmal in weiss bis zu einem bläulichen Ton. So unterschiedlich die Menschen sind, so differiert auch die Farbe in seiner Abhängigkeit vom individuellen
Bor-Gehalt der Urnenasche. Das chemische Element Bor ist somit ein Indiz für die organische Herkunft des Karbons. Nach der Synthese erfolgt der Schliff des
Rohdiamanten, wobei der Angehörige individuell die Art und Form bestimmen kann. Weiter besteht die Möglichkeit, den Stein mittels Lasergravur in Mikroschrift (nur unter Mikroskop lesbar) mit einem beliebigen
Text (maximal 75 Zeichen; z.B. Namen und den Daten des Verstorbenen) zu beschriften.
Geliefert wird Ihr Erinnerungsdiamant in einer edlen Holzschatulle. Je nach Auftragserteilung geschieht die Übergabe
persönlich in der Schweiz bei der Firma Algordanza, durch uns oder durch einen Repräsentanten.
Wieviel kostet ein Diamant der aus der Asche angefertigt wird?
Es hängt ganz davon ab in welche Größe die Asche in einen Diamanten transformiert wird. Es können ein
oder mehrere Erinnerungsdiamanten in Größen zwischen 0.4 bis 1.0 Karat hergestellt werden. Auch der Schliff des Steines nach Ihrem Wunsch beeinflusst den Preis. Eine optionale Laserbeschriftung des
Erinnerungsdiamanten in Mikroschrift ist ebenfalls möglich. Je nach Größe und Ausführung muss man mit einem Preis ab 4.500,- € rechnen.
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